Arbeitseinsatz Boocker Landweg

5. Juli 2014, Alter Boocker Landweg: Seit Kurzem ist es möglich, in der Umgebung von Blankensee zu Fuß oder zu Pferde bequem einen wunderschönen Rundweg zurückzulegen. Den Höhe-Punkt der reizvollen Tour bildet der vom Naturpark „Am Stettiner Haff“ hoch auf der Endmoräne errichtete Aussichtsturm, von welchem aus sich ein breites Panorama bis tief hinein nach Polen und auf die Oderberge auskosten lässt. Der dornröschenartig von übermannshohen Schlehenhecken eingefasste Alte Boocker Landweg verzaubert den Wanderer mit seiner romantischen Atmosphäre, um ihn ab und zu mit weiten Ausblicken in die abwechslungsreiche Hügellandschaft zu überraschen. An seinem Ende geht es an einem Feldrain entlang auf den Rundwanderweg um den Schwarzen See, der seinem Namen im Schatten hoher Bäume Ehre macht. Auf einem verwitterten Holzschild lässt sich die Inschrift „Eines der letzten Paradiese“ entziffern. Morsche Stege und wuchernde Uferpflanzen rufen dem Verweilenden Verse ins Gedächtnis:

Und hätt ich nicht vernommen
Den Klang zu guter Stund,
Wär nimmermehr gekommen
Aus diesem stillen Grund.

Sobald sich der Sommerfrischler der idyllischen Einsamkeit entrissen hat, geht es, vorbei an Wald, Wiese und Feld, weiter zu dem von der Fluxus-Künstlerin Barbara Caveng gestalteten hölzernen Pampsee-Minimalmonument, das mit seinem „Mi kriecht hier keener mehr wech“ zu neuer Rast einlädt, und schließlich durch einen geheimnisatmenden schattigen Hohlweg zurück zum Aussichtsturm. Je nachdem, ob der Ausflügler aus Pampow, Blankensee, Freienstein, Mewegen oder Boock kommt, kann er die kleine Rundreise durch die Kulturlandschaft an einem anderen Punkt beginnen. Mit etwas Glück findet er in Pampow oder Blankensee den inzwischen berühmten „KunstKiosk“ geöffnet, dessen köstliches Kuchenangebot ihm verlorene Kalorien sogleich ersetzt.
Diese abwechslungsvolle Wanderung haben die Mitglieder des Vereins Kulturlandschaft Blankensee e.V. in Zusammenarbeit mit der Jugendhilfeeinrichtung Zaubermondhof möglich gemacht. An einem heißen Sonntagvormittag arbeiteten Klaus Gerlach, Jens Kalanke sowie Dustin, Florian und Janek vom Zaubermondhof, Sabine und Uwe Kein, Artur und Matthias Roch und René Sternke gemeinsam, um die Begehbarkeit des Alten Boocker Landwegs zu erhalten und zu verbessern.

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